Die Tomate, auch Liebesapfel oder Paradiesapfel genannt, wird von Botanikern als Beere bezeichnet. Sie stammt aus Mexiko und Peru und wurde Ende des 15. Jahrhunderts in Europa importiert und wird heute überall angebaut. Ihr Name leitet sich vom mexikanischen tumatle her. Diese ursprünglichen Tomaten hatten die Größe von Kirschen. Die heutigen Zuchtformen
weisen eine unglaubliche Vielfalt auf.
Im Handel finden sich hauptsächlich runde Tomaten, Baum- oder Strauchtomaten, Fleischtomaten, die länglichen Eiertomaten und die kleinen Kirsch-, Party- oder Cocktailtomaten. Letztere sind der Ur-Tomate am ähnlichsten. Sie zeichnen sich durch ein konzentriertes Aroma aus. Die kräftigen Baum- oder Strauchtomaten verdrängen immer mehr die althergebrachte runde Tomate. Es kommt den Verbrauchern nicht mehr unbedingt auf Tomaten-Masse sondern eher auf den Geschmack an. Tomaten erhält man ganzjährig als Gewächshausware oder als deutsche Freilandtomaten von August bis September.
Inhaltsstoffe
Tomaten zeichnen sich durch einen hohen Carotin- und Vitamin-C -Gehalt aus, enthalten viele Mineralstoffe und sind kalorienarm.
Sie enthalten 13 Vitamine, 17 Mineralstoffe sowie reichlich sekundäre
Pflanzenrohstoffe und Fruchtsäuren. Besonders hoch sei der Anteil an
Betacarotin, den Vitaminen C und K, Folsäure und Kalium. Eine Tomate von 50 g kommt auf lediglich 9 kcal, bzw. 37 kJ.
Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, grüne Stellen und auch den Stielansatz zu entfernen. In diesen Bereichen befindet sich das giftige Solanin, das auch in unreifen oder belichteten Kartoffeln vorkommt und Gesundheitsschäden hervorrufen kann.
Tomaten sind gut gegen Falten Die Tomaten schmecken nicht nur gut, sie sind auch vorteilhaft für
jugendliches Aussehen. Das rote Gemüse steigert den Gehalt an Beta-Karotin
und Lycopin in der Haut. Herz und Kreislauf werden bei regelmäßigem Verzehr
zusätzlich gestärkt, das geht aus Informationen der deutschen Gesellschaft
für Ernährungsmedizin und Diätetik hervor.
Verarbeitung Das gesunde Gemüse lässt sich als Grundlage für Suppen oder Soßen leicht
einfrieren. Dazu sollten die Tomaten zuerst gewaschen werden bevor man sie
in Vierteln teilt und den Stielansatz herausschneidet. Danach kann man sie
weiter zerkleinern und mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer nach
Geschmack aufkochen. Die Soße sollte dann rund zehn Minuten köcheln.
Anschließend die Tomatenmasse abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.
Die Soße kann auch noch heiß in Gläser abgefüllt und entsprechend, am besten
dunkel und kühl gelagert werden. Später lässt sich das Tomatenmark mit
anderen Zutaten schnell zu einer Suppe oder Soße weiter verarbeiten.